(Die Rede des Königs)


»Erben der Sonne – hört die Stimme eures Königs!

Wir sind das letzte Licht des Reiches.

Weder der Weltkrieg noch die dreißig abgeschotteten Jahre danach brachen unseren Willen.

Aus Furcht vor dem Tod trafen wir Entscheidungen – sie lasten schwer auf meinen Schultern.

Wir verwehrten unserem eigenen Blut den Zugang.

Viele starben vor der Mauer.

Darum entsende ich heute die Neunhundert.

Treva, Cimbri, Pommern und Hermion.

Lasst die Rückeroberung beginnen.

Geht mit Gott!«


(Ende der Rede)

Der Start der epischen Gottwin-Saga

Gottwin Die Geschichte Treva Band 1 Buch Roman Fantasy
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Die ersten Kommandanten und Kämpfer hatten bereits die Baumgrenze erreicht.

Nur ein Mann mit einem kleinen, runden Holzschild passte nicht ins Bild.

Er lief leichtfüßig vor dem Tor über die Wiese – deutlich jünger als alle anderen.

Unbeeindruckt von den fast tausend Kämpfern verharrte er breitbeinig und genoss den Moment.

Sein Blick war entschlossen, die Fäuste geballt.

Dann senkte er seinen blonden Kopf mit den kurzen, strubbeligen Haaren und atmete tief ein.

Sein Name war Gottwin.

Er blickte in den blauen Himmel und grinste breit.


(Gottwin) »Eines Tages werdet ihr meine Entscheidung verstehen. Es gibt keinen anderen Weg zur Veränderung.« 

GOTTWIN – DIE GESCHICHTE TREVA

Band 1 (Kindle ebook)


Zu Band 1
GOTTWIN – DIE GESCHICHTE

Herzlich willkommen

Ein zerrissenes Königreich,
kompromisslose Figuren, gefährliche Geheimnisse
und eine Brutalität, die Konsequenzen hat.
Gottwin Die Geschichte Treva Seewege Versorgung

Zeilen aus Band 1: Die Seewege


(Kdt. Sax) »Du und die anderen, die nicht zur Rückeroberung aufbrechen, 

schützt unsere Seewege. Ihr haltet die Versorgung am Leben.«


Ohne die Seewege würde Sonnwinn sterben. Gottwin wusste das. 


Zeilen aus Band 1: Die Seewege


(FlAdm. Erik) »Wahrscheinlich. Wir stecken noch mitten in einer Seeschlacht, doch die Angriffe lassen nach. Piraterie ist kein Problem mehr – vor einer Woche habe ich eine Strohhutbande ausgelöscht. Doch Westen und Osten kreuzen weiterhin unsere Routen. Gefangene reden nicht. Keine Treue in ihren Augen, nur Angst. Oder es sind ihre fehlenden Zungen, die schweigen.«


Gottwin Die Geschichte Turm der Boten Habicht

Zeilen aus Band 1: Turm der Boten


(Ritter Hagen) »Nanna und Eila, die letzten Male wollte ich, dass ihr euch an diesen Ort gewöhnt. Heute werdet ihr eine Botschaft entschlüsseln und für mich ausarbeiten. Jede Nachricht, die im Turm der Boten eingeht, muss vollständig erfasst werden, denn sie kann über unsere Existenz entscheiden.«


Nanna und Eila waren beeindruckt, doch an die Atmosphäre in diesem Raum hatten sie sich noch immer nicht gewöhnt.


(Nanna) »Boah, Eila! Diese Vögel sind beeindruckend, aber unheimlich.«


(Ritter Hagen) »Das sind zwei unserer mächtigsten Boten.

Es sind die, auf die immer Verlass ist. Sie durchstreifen für uns die Lüfte.

Nanna, komm zu mir. Wer hier Angst hat, ist fehl am Platz!«


Es war unvorstellbar.


Ein Königreich kämpfte gegen die Welt. Acht Jahre lang. 

Am Ende hielt nur Sonnwinn stand – die Stadt und ihr Schloss. Jenseits der Mauern lebten die Menschen weiter, doch nicht mehr frei. Dieses Buch erzählt keine Geschichte von Helden, die auserwählt wurden. Es erzählt von Menschen, die handeln mussten.

Von einem jungen Mann, der unterwegs ist, ohne zu wissen, wohin. Von Begegnungen, die tragen, und von solchen, die zerbrechen. Von Macht, die schützt – und von Macht, die verschlingt. Ohne Mitgefühl wäre alles verloren. Doch solange es noch existiert, ist es das nicht.

Die Welt, in der diese Geschichte spielt, ist nicht fern, aber längst vergangen. Sie trägt andere Namen, andere Grenzen, andere Farben. Doch ihre Ängste sind vertraut. Ihre Ordnung ist fragil. Und ihre Zukunft hängt nicht an großen Versprechen, sondern an kleinen Entscheidungen.

Was folgt, ist keine Legende.


Es ist ein Weg.